als Fotograf, Tätigkeiten
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Erfolg als Microstock-Fotograf

Im vorherigen Artikel haben wir gesehen, dass man mit Microstock-Fotografie gutes Geld verdienen kann. Es ist bis dahin jedoch ein weiter Weg. Profis verkaufen einige hundert bis tausend Stück im Monat und kommen somit auf ihr Einkommen. Sie produzieren jedoch auch ständig neue Bilder für die Microstock-Agenturen.

Von den Besten lernen

© Artur Marciniec – Fotolia.com

Der Microstock-Markt ist sehr transparent. Sie können auf den Portalen die Bestseller sehen und die damit verbundenen Downloadzahlen. Aus den Bildern können Sie sich inspirieren lassen in Bezug auf Bildaufbau und Bildgestaltung. Wenn Sie die Downloadzahlen sehen, können Sie auch grob im Kopf die Einnnahmen überschlagen. Auch das kann eine Motivation sein. Sie können aber auch sehen, welche Motive gut ankommen und sich gut verkaufen. Besonderes beliebt sind Personenaufnahmen im Geschäftsbereich oder auch motivierte Studenten.

Eine weitere Motivationsquelle gibt es in zahlreichen Blogs von Microstock-Fotografen, welche häufig Ihre Einnahmen dort veröffentlichen. Häufig geben die Blogger dabei auch Einblick in Ihren Produktionsalltag und die verwendete Ausstattung.

Wie bereits erwähnt, ist das Fotografieren eine Tätigkeit, die einiges an Kreativität und Fleiß erfordert. Sie müssen sich um Modelle kümmern und Foto-Shootings organisieren. Hier gehört auch immer ein Modellvertrag dazu.

Die Fotografen, die mit Microstock ein Einkommen von einigen hundert Euro im Monat haben, besitzen in der Regel einen Bildbestand bei den Agenturen von einigen hundert bis tausenden Fotos. Durch die Masse kommt das Einkommen zustande.

Die Ausrüstung

Sie brauchen am Anfang nicht gleich eine perfekte Studioausrüstung um Bilder anzufertigen. Es sollte jedoch auch keine 5 Megapixel Kompaktkamera sein. Mit der Qualität werden Sie bei den Microstockportalen leider keine abnehmer finden. Eine gute DSLR-Kamera (Spiegelreflexkamera) ist schon Voraussetzung, damit die Bilder auch angenommen werden. Eine Spiegelreflexkamera hat ein sehr viel geringeres Bildrauschen und ist deshalb von den Agenturen begehrt.

Je nach gewählten Motiv macht noch ein anderes Objektiv Sinn. Für die Fotografie von Menschen gibt es Portraitobjektvie (80-100mm). Wenn Sie Natur- oder Sportereignisse fotografieren wollen, sollten Sie jedoch auf ein Teleobjektiv setzen.

Wenn Sie Bilder anfertigen, dann nutzen Sie nach Möglichkeit das RAW-Format. Dieser bietet den Vorteil einer verlustfreien Scharfzeichnung. Die Bildbearbeitung erfolgt dann am PC.

Die Software

Für die Bildbearbeitung am Computer sollten Sie ebenfalls auf Profisoftware setzen um gute Ergebnisse zu erzielen. So hat sich der Anbieter Adobe mit seiner Photoshop Software und dem Verwaltungsprogramm Lightroom einen Namen gemacht. Nach einer gewissen Einarbeitungszeit kann man hier sehr gute Ergebnisse erzielen.

Weiterhin gibt es spezielle Programme mit welchen Sie Ihre Bilder automatisch an mehrere Microstock-Agenturen übertragen können. Wichtig ist hierbei die Verschlagwortung der Bilder, damit diese auch von den Käufern auf den Portalen gefunden werden können.

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